Heute geht’s mir gut
Was für ein schöner Tag heute. Die Sonne hat die ganze Zeit geschienen und überhaupt. Ich habe das Arbeitsbuch, mit dem ich aktuell arbeite grob beendet und an Hand einer dort beschriebenen Anleitung ein Mindmap erstellt, welches mir bei meiner Karriereplanung helfen bzw. mir den Weg zu meiner Berufung leiten soll.
Am Ende sollte ich zu allen 12 Bereichen eine kleine Bestandsaufnahme schreiben, wie ich mich diesbezüglich fühle und was ich gerne ändern möchte. Dabei sind mir einige Dinge endlich (mal wieder?) bewusst geworden:
Eigentlich weiß ich sehr gut, was ich will und auch, wer ich bin. Es ist nicht wirklich bis in mein Bewusstsein gedrungen. Dies manifestiert sich (oder gründet?) durchaus auch in meinem mangelhaften Selbstbewusstsein/-vertrauen. Ich erkenne jedoch, dass ich das Potential habe aus meinem Leben etwas zu machen!
Freunde & Fokussierung auf einige, wenige Dinge können mir dabei helfen, mein Selbstwertgefühl wieder aufzubauen.
Eigentlich habe ich bereits sehr viel. Ich bin zufrieden mit meinen Idealen und ich habe das Gefühl, dass sie mich glücklich machen können.
Wenn ich meine Energie bündele und mich auf das wesentliche Konzentriere (Zen-like) werde ich für mich aus den vielen Möglichkeiten, die ich habe, schon die richtige wählen.
Da spricht tatsächlich mal die volle Zuversicht aus meiner Seele und ich muss sagen, das tut verdammt gut! Das Wetter tut mir gut und auch, dass ich mir die Zeit nehme, mich nur auf mich und meinen Weg zu konzentrieren. Mit das erste Mal in meinem Leben mache ich dies, Zeit für mich nehmen – herausfinden, was ich eigentlich möchte und auch mal hinsehen, wer ich eigentlich bin. Wenn mein Ziel auch sein mag, anderen Freude zu bereiten, so bin ich doch nur in der Lage dies zu tun, wenn ich selbst ausgeglichen und glücklich bin. Und dies ist möglich.
Ich bin meinem Freund so dankbar, dass er mir diese Auszeit ermöglicht und für ihn möchte ich sie nutzen, dass es mir besser geht. Für unsere gemeinsame Zukunft und für meine Zukunft. Denn ich möchte gerne, dass es mir besser geht, dass ich mehr Selbstvertrauen habe und all die Dinge, die ich mir bisher hart erarbeitet habe auch nutzen kann um vielleicht irgendwann einmal stetig Freude daran zu haben, anderen Freude zu bereiten, die Welt damit vielleicht ein kleines bisschen zu verbessern.
Ich bin so froh, dass ich einmal in meinem Leben den Mut hatte, „Nein“ zu sagen und mich nicht dem vermeintlichen Druck „sofort zu wissen, was man nach der Ausbildung macht“ gebeugt habe; dass ich mich nicht auf die erstbesten Stellen beworben oder den einfachsten Weg gewählt habe, bei dem ich im Nest geblieben wäre. Gerade mit der Instabilität, die mich auf Grund meine Krankheit belastet, ist es für mich wichtig, ein Ziel zu sehen hinter dem ich stehe, bei dem ich die Aussicht darauf habe, glücklich zu werden, weil ich etwas mache was mir sowohl Spaß bereitet als auch welches mir ein bisschen liegt (Was ja glücklicherweise meistens miteinander einher geht).
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Tags: Ich, Motivation, Positives, Veränderung

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